Sonntag, 25. Dezember 2016

Hoi An

Aus dem lauten und stressigen Hanoi flogen wir also nach Da Nang, ließen uns vom Flughafen abholen und in unser Hotel bringen, das ich vorher im Internet ausgesucht hatte. Es lag direkt am Fluß Thu Bon zwischen der Altstadt von Hoi An und den Stränden.

Thu Bon direkt vor dem Hotel

Wir versprachen uns davon etwas Ruhe und die Möglichkeit, auch mal an den Strand gehen zu können. Vom Hotel bekamen wir kostenlos Fahrräder ausgeliehen und so ging es am nächsten Tag los zur Stadtbesichtigung.







Es gibt verschiedene alte Häuser, die man besichtigen kann, Tempel, eine Japanische Brücke, Museen, Markthallen und viele Restaurants, Cafes, Schneider, Souvenirläden ... alles, was der Tourist braucht. Hoi An ist so eine Art Freilichtmuseum und man muss 120.000 Dong Eintritt bezahlen. Dafür darf man dann 5 Sehenswürdigkeiten besichtigen. Will man mehr sehen, muss man nochmal Eintritt zahlen. Uns haben fünf genügt und man kann auch einfach so durch den Ort schlendern und die Atmosphäre auf sich wirken lassen. Schön ist es am Abend, wenn die Lampions in den Straßen leuchten und die Mopeds draußen bleiben müssen.

Neues Lieblingsessen: Cao Lau, gibt es nur in Hoi an, dicke Nudeln mit Schweinefleisch in leckerer Soße
 

Abendstimmung ohne Mopeds


Am folgenden Tag mieteten wir uns ein Moped und fuhren zu den Marmorbergen Richtung Da Nang. Berge ist vielleicht übertrieben. Es handelt sich um 5 große Felsbrocken, die in der sonst ebenen Landschaft aufragen. Sie bestehen wohl zum großen Teil aus Marmor, weil um sie herum überall Marmorstatuen, Buddhas und andere Kunstwerke, hergestellt und verkauft werden. Wir wurden natürlich auch mehrmals angesprochen uns eine Statue zu kaufen. Die Verkäufer machten verständnislose Gesichter, wenn wir ihnen erklärten, dass wir keinerlei Marmor in unseren Rucksäcken rumschleppen wollen.
Auch für die Marmorberge muss man Eintritt bezahlen und darf dann die Stufen zu mehreren Tempeln, Pagoden, Höhlen und Aussichtspunkten emporsteigen. Allerdings war das Wetter eher bewölkt und dunstig, so dass der Ausblick nicht besonders war.


Blick von einem der "Berge" aus

Pagode
in einer der Höhlen

dem Dicken den Bauch zu streicheln soll Glück bringen


Auf dem Weg dahin kamen wir auch an den beiden Stränden Hoi Ans vorbei. Wie schon gesagt war das Wetter nicht gut. Bewölkt und windig, wäre zum Baden eh nichts gewesen. Der erste Strand, den man von Hoi An aus erreicht, war mit großen Sandsäcken zugedeckt, damit der restliche Sand nicht von den Flutwellen weggespült wird. Angeblich gab es in den letzten zwei Wochen zwei Überschwemmungen, obwohl die Regenzeit längst vorbei ist. Der Klimawandel ist wohl auch hier zu spüren. Das was noch vorhanden ist, sieht gut aus und ist mit vielen Kokospalmen bepflanzt. Wir konnten uns schon vorstellen, wie das ohne Sandsäcke und bei Sonne aussieht. Den zweiten Strand sahen wir uns nur aus der Entfernung an, weil das Wetter eh zu schlecht war. Am Abend fuhren wir wieder in die Stadt zum Essen und buchten für den nächsten Tag unsere Weiterfahrt in die alte Kaiserstadt Hue.

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